Klimawandel ?

2019 – Das Jahr der Greta Thunberg

 
 
 
 

Erst muss eine 16-jährige junge Dame aus Schweden auf der Bildfläche erscheinen, um das Thema Klimawandel in aller Munde zu bringen.

Die junge Generation fühlt sich hier angesprochen, da es um ihre Zukunft geht.

Es wird demonstriert und auf die Pauke gehauen, allerdings ohne einen nennenswerten Erfolg verzeichnen zu können.

Die letzten Klimakonferenzen waren grad für die Katz‘.

Die USA steigen komplett aus dem Pariser Klimaabkommen aus.

Das wird zu teuer, sagt der arme Schlucker (Trump) und außerdem wollen wir ja noch unser gutes Fracking-Öl teuer verkaufen.

Deutschlands Politiker sind da zu zaghaft unterwegs.

 
 

Man wollte einen CO2-Preis von 10 Euro pro Tonne um den Verbrauch über den Geldbeutel zu steuern.

Das würde so viel bedeuten wie: „Ah ja, Klimawandel, haben wir mal davon gehört, machen wir mal 10 € Aufpreis“

Die Politiker sehen leider noch zu sehr die Wähler und fürchten um deren Stimmen, wenn man das Leben etwas teurer und unangenehmer macht.

Höhere Benzinpreise, Tempolimit und alles rund um das geliebte Automobil wird nur sehr zaghaft bis gar nicht angegangen.

Wenn man durch ein Tempolimit von 130 Km/h „nur“ 2 Millionen Tonnen CO2 sparen kann ist das nichts Wert, also lässt man es lieber sein.

Weil ja ein Tempolimit „gegen jeden Menschverstand“ wäre, so Andreas Scheuer, der mal eben durch seine gescheiterte Maut so um die 500 Mio. Euro verbläst. Zu befürchten hat er ja nix. „Schlimmstenfalls“ tritt er halt doch zurück und kassiert halt früher sein Ruhestandsgeld als Politiker.

Anstatt ihm die Kosten anzurechnen und ihn in’s Bergwerk zu schicken um Kohle abzubauen.

Seit jeher sind die Verkehrsminister aus der CSU-Fraktion sehr autofahrerfreundlich unterwegs.
Wobei allerdings Andreas Scheuer den Vogel abschießt mit seiner Äußerung.
Noch ein toller Vergleich von FDP-Chef Lindner.
„Was ist wohl besser, ein SUV, das nur wenige Kilometer fährt oder ein Kleinwagen, der über 30.000 Km im Jahr macht?“
Besser wäre natürlich ein Kleinwagen, der nur wenige Kilometer fährt.
Herrn Lindner hätte ich so eine Schwachsinnsäußerung nie zugetraut. Oder habe ich mich einfach verhört?

Alle Verkehrsminister anderer Länder haben also keinen Menschenverstand, wenn andernorts Tempolimits von 130, 120 oder gar 100 Km/h angeordnet werden, wie zuletzt in den Niederlanden, um den Stickoxidausstoß zu verringern.
Leider hat es die SPD ja versäumt, bei der letzten Abstimmung im Oktober 2019 ein Zeichen zu setzen.

Da stimmt man dann halt zusammen mit Koalitionspartner CDU/CSU gegen ein Tempolimit, anstatt Rückgrat zu beweisen und dafür zu stimmen.
Jetzt kommt die neue SPD-Führung daher und will doch wieder ein Tempolimit.
Was Frau Esken angesprochen hat, dass Nepal und Nordkorea kein Tempolimit haben, war wohl eher ironisch gemeint.
Aber manche Zeitgenossen sehen so etwas nicht, sondern legen jedes Wort auf die Goldwaage.

Afghanistan hat übrigens auch kein Tempolimit. Müsste dann sowieso bei ca. 80 Km/h liegen, bei den dortigen Straßen. Darüber zerlegen sich alle Fahrzeuge in ihre Einzelteile.

 

Von 400 Verkehrstoten auf deutschen Autobahnen könnten geschätzte 80 vermieden werden, wenn wir ein Tempolimit von 130 Km/h hätten.
Aber was sind schon 80 Verkehrstote?
Immerhin so viele, wie in meiner Wohnstraße leben.
Und sollte mal wieder jemand anführen, dass es in den USA die 3-fache Anzahl an Verkehrstoten auf den Autobahnen gibt, obwohl die Amis ja ein Tempolimit haben, so möge er doch bitte auch mal googeln, wie viele der Todesoper einen Sicherheitsgurt trugen. Da lassen sich die US-Bürger ebenso wenig bevormunden, wie bei den Waffengesetzen. Im Schnitt sind 50 % nicht angeschnallt. In manchen Bundesstaaten sogar bis zu 70 %. Es gibt zwar eine Anschnallpflicht, die aber eher als wohlgemeinte Empfehlung aufgefasst wird. Und es soll auch ab und zu vorkommen, dass schon mal ein Fahrzeugführer durch Schusswaffengebrauch sein Leben aushaucht, nur weil dessen Fahrstil dem Anderen nicht passt.
L

Ja ich weiß, die Taliban in Afghanistan erledigen sowas an einem Tag, allerdings mit Sprengstoff.

Was wären die Folgen eines Tempolimits?

Aufschrei bei allen Rasern.

 

 

oder

Weniger Verkehrstote

Weniger CO2-Ausstoß

Weniger physikalische Belastung für die Straßen selbst

Weniger PS-starke Fahrzeuge aus deutscher Produktion.

Weniger Stress beim Fahren, da man nicht immer befürchten muss, dass ein Bleifuß die von ihm gepachtete linke Fahrspur zur Kriegszone erklärt.
Sicher gäbe es noch einige Punkte aufzuzählen.

Die Gegner eines Tempolimits sagen dann aber, ja dann braucht man ja länger von A nach B. 
Wer’s glaubt.

Auf freien Autobahnen mag das ja stimmen, allerdings bläst man dabei entsprechend mehr Abgase in die Luft, hat höhere Kosten und einen höheren Adrenalinspiegel, der auf Dauer auch gesundheitsschädlich ist.
Und wenn doch mal ein Hindernis auf der Straße liegt, wie neulich ein 3 Tonnen schwerer Steinblock auf der A81 bei Villingen-Schwenningen, dann, ja dann, hat man eben Pech.

Und außerdem gibt es so gut wie keine freien Autobahnen mehr.

Ausländische Hersteller bieten selten Fahrzeuge mit Leistungen über 200 PS an.

Fahrzeuge, die bei 250 Km/h abgeregelt werden müssen gibt’s vornehmlich aus deutscher Produktion.

Loben des Spaßfaktors. Je schneller ein Fahrzeug fahren kann umso mehr Freude macht es, so in der AUTO-BILD.

Das ist schon als dekadent zu bezeichnen.
Wenn das Fahrzeug dann noch über 2 Tonnen wiegt und ein Fahrer damit mit über 200 Km/h auf der Autobahn rum wackelt, möchte ich nicht in der Quere stehen.
Reicht mir schon, wenn ein Porsche Cayenne mit 200 Sachen an mir vorbei donnert.

Allein der Krach aus dem Auspuff grenzt schon an Körperverletzung.
Wenn dann noch der Luftzug, der beim Überholen an meinem Auto rüttelt dazu kommt, dann gute Nacht um 6.

Dazu noch am Steuer ein Senior, der sich bei dieser Geschwindigkeit selbst nicht mehr wohl fühlt.

Oder für die weniger Betuchten ist dann Seat oder VW zuständig.

Da gibt’s dann Cupra und R-Golf die theoretisch bis 280 Km/h fahren könnten.

Oder ein Mercedes GLE mit 2,5 Tonnen, der bei 250 Km/h abgeregelt wird, aber bei der Standardmessung schon über 230 mgr CO2 ausstößt. Dass unter Volllast ein Vielfaches davon raus geblasen wird sollte einleuchten.

In Frankreich kosten solche Fahrzeuge übrigens bis zu 20.00 Euro mehr, wenn die Schadstoffsteuer beim Neuwagenkauf dazu kommt.

Gott sei’s gedankt, dass der VW ID.3 nur noch bis 160 Km/h geht, weil ihm sonst der Strom zu schnell davon fließt.
Ich weiß nicht, ob das den 30.000 Vorbestellern so bewusst ist.

 

Und ein großes Lob an VOLVO.
Dort hat man entschieden, ab 2020 keine Fahrzeuge mehr mit einer höheren Geschwindigkeit als 180 Km/H zu entwickeln. Einschränkend allerdings ist zu sagen, dass VOLVO dann einfach die Nobelmarke „Polestar“ gründet, die dann für die PS-starken Vehikel zuständig ist, die wesentlich schneller als die 180 Km/h unterwegs sein können. Ähnlich, wie die Marke „Cupra“ bei SEAT, oder AMG bei Mercedes, oder, oder, oder.

Und nicht zu vergessen, die SUV’s

Vor allem die Dickschiffe darunter ab BMW X3 und Mercedes GLC aufwärts.

Ja VW Touareg, Tiguan, AUDI Q5, Q7 und Q8 gehören auch dazu.

Das sind die typischen

S enioren

U nd

V ersehrtenfahrzeuge, in die man doch allzu bequem einsteigen kann und eine tolle Übersicht genießt.

Dass diese Kisten aber einen Luftwiderstand eines Kleiderschranks haben und das Gewicht von 2 Kleinwagen sei mal dahin gestellt.

Wir werden sehen, was uns das Jahr 2020 beschert.

Hoffentlich ein Tempolimit

Hoffentlich mehr Einsicht der Autobauer, dass die Zeit der Spritfresser abgelaufen ist.
Hoffentlich E-Fahrzeuge mit leichteren Batterien, es braucht keine 500 Km Reichweite für die Normalverbraucher. Wer fährt schon 500 Km am Stück durch?

Hoffentlich eine rasche Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie.

Hoffentlich keine Steuererleichterung mehr für Plugin-Hybrid-Firmenwagen, die sowieso nie mit Strom gefahren werden, da ja die Fahrer den Sprit nicht selbst bezahlen müssen. Vielleicht haben ja die Fuhrparkverantwortlichen ein Einsehen.
Auch ein Grund, warum gerade diese Fahrzeugklasse, meistens AUDI A4-A6 Kombi, BMW 5er und 3er Kombi, Mercedes C-, E-Klasse Kombi die linke Fahrspur auf der Autobahn für sich in Anspruch nehmen. Spritverbrauch spielt ja keine Rolle. Zahlt ja der Chef.

Hier noch ein interessanter Link zum Thema Tempolimit:
https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/Ein-Verkehrswisssenschaftler-erklaert-warum-Tempo-130-Deutschlands-Autobahnen-sicherer-macht;art410924,10396371

 

 
 
2020 – Das Jahr der E-Mobilität ?  

 
 
Januar           Noch jung (3.1.2020)

 
Noch 3 Tage nach Sylvester ist eine erhöhte Feinstaubbelastung nachweisbar. Durch die aktuelle Wetterlage hält sich dieser hartnäckig in der Luft.

 
Nur mal so am Rande: Die Sylvesterknallerei produzierte so viel Feinstaub, wie der deutsche Autoverkehr innerhalb von 2 Monaten. Und hat außerdem ca. 135 Mio Euro gekostet, nur in Deutschland wohlgemerkt.

 
Von den Brand – und Explosionsschäden durch die Böller will ich erst gar nicht anfangen.

 
 
 
 
2003 – Ein erster Vorgeschmack auf das was kommt 

 
 
Der heißeste Sommer, an den ich mich erinnern kann.

            Von Anfang Mai bis Ende September Tagestemperaturen, in der Spitze bis 38° C

            Abends um 22:00 Uhr noch 30°C.

            Ozonloch am Himmel gigantisch, Ozonwerte am Boden jenseits von Gut und Böse.

Aber gleich dahinter die Sommer 2018/2019

Winter 2006      Schneemassen wie lange nicht mehr gesehen.

     - 2010

Ursachen:        Ja klar, CO2-Gehalt steigt und steigt.

Hauptverursacher:     Noch klarer, die Autofahrer. :-(  NEIN

                 Die sind nämlich das schwächste Glied in der ganzen Verursacherkette.

Sehr viel mehr tragen unsere Braunkohlekraftwerke zu dem hohen CO2-Gehalt bei.

Oder die Schifffahrt, die noch immer mit dem billigsten und dreckigsten Schweröl betrieben wird. Die paar gasbetriebenen Schiffe reißen es noch nicht raus.
Oder der Flugverkehr.

So lange es Billigflüge für 20 oder 30 Euro nach Mallorca gibt kann man nicht erwarten, dass der Flugverkehr abnimmt.

Sicher sind alle der aufgeführten Ursachen ein bisschen Schuld an der Misere.
Die Argumentation, dass es schon immer solche Schwankungen gab mag ja stimmen, nur dass sich diese Schwankungen über Jahrhunderte erstreckt haben, und nicht nur über Jahrzehnte, so wie der Temperaturanstieg, den wir derzeit erleben.
 
Sicher ist, in Nordamerika wird definitiv zu großzügig mit dem Rohstoff Öl umgegangen. 
Und durch die neuen Techniken die entwickelt wurden, soll Amerika selbst wieder zum größten Erdölproduzenten werden. F R A C K I N G 
Dass dabei Unmengen von Chemie verwendet und die Umwelt zusätzlich vergiftet wird spielt ja keine Rolle.
Noch tragischer dabei, die Amis können jetzt weiter fette Autos bauen und mit billigem Sprit ihr Teil dazu beitragen.
Wozu Geld für Isoliermaterial an Häusern ausgeben, wenn man viel billiger heizen kann?
Leider ist es so, dass man die Entwicklung nur über den Geldbeutel bremsen kann. 
Es darf nicht sein, dass die Konzerne Jahr für Jahr höhere Gewinne melden, die Manager Provisionen bekommen, die locker dem Steueraufkommen einer Kleinstadt entsprechen und die Einkommen der Normalbürger stagnieren.  
 
Folgen der Klimaerwärmung   
 

Abschmelzen der Gletscher und Pole.

Ansteigen der Wassertemperatur in den Meeren, was zur Folge hat, dass komplette Nahrungsketten abreißen und sich dafür die Meereslebewesen total anders verteilen werden.
Anstieg des Meeresspiegels um weiß der Geier wie viele Meter.

Anstieg ja, aber nicht so viel, da sich ein Großteil der  Flüssigkeit in Gasform als Wasserdampf in der Atmosphäre verbreitet, da ja warme Luft wesentlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Das erklärt auch das höhere Aufkommen von Niederschlag, sei es als Regen oder als Schnee.

Denn irgendwann kommt das Zeug ja wieder runter.

Dummerweise verstärken sich die Niederschläge jetzt schon immens, die Stürme werden stärker, die Regenfälle werden immer reichhaltiger und die Trockenperioden dauern länger bzw. werden immer wärmer.
Leider lässt sich die Verteilung noch nicht steuern.
Durch die beiden letzten niederschlagsarmen Jahre sind aktuell die Böden in Deutschland noch immer zu trocken.
Es ist zu befürchten, dass die deutschen Wälder einen immensen Schaden davon tragen werden.

 



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gez. Harry Schlenker

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